Trauer und Trost > Perlen der Weltliteratur - thematisch

I. Abschiede
II. Fragen oder die Suche nach Übergängen
III. Fragen oder die Suche nach Lebenswegen
IV. Gesungene Erinnerungen
V. Kurzweil ist des Toten Wanderschaft
VI. Sprechend verstummen
VII. Schattenwelten
VIII. Kreuzwege oder die Suche nach dem gültigen Wort

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Literaturhinweise
Quellenhinweis

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Inhaltsübersicht

I. Abschiede (zurück zum Anfang)

Im Kapitel Abschiede finden sich Texte, über den erlebten Tod. Welche Spuren hinterlässt der erfahrene Tod unter den Lebenden? Wie teilen die Sterbenden ihr Leben und Sterben den Zurückbleibenden mit? Wie verabschieden sich die Lebenden von den Sterbenden? Wie artikulieren sich Schmerz und Verlust, wenn sie als Teil des Lebens angenommen?

Else Lasker-Schüler alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Ich weiss
Thomas Mannalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Joseph in Ägypten
William Shakespearealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Sonnet XXX/XXX. Sonett
Simone de Beauvoiralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Ein sanfter Tod
Sappho von Mytilenealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Lied
Alfred de Mussetalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Sur une morte/Auf eine Todte
Du Fualle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Abschied vom Grab des Fang Guan
Anonym Lateinische Grabinschrift
Anachreon von Teosalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Eine Richtung
Joseph von Eichendorffalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Im Alter
Theodor Stormalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Schliesse mir die Augen
Kurt Tucholskyalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Mutterns Hände
Georg Heymalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Letzte Wache
Heinrich Heinealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin XXXVII. Buch der Lieder
Ossip Mandelstamalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Wie kann ich
Cet Necatigilalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin In den Büchern sterben
Leonardo Sinisgallialle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Epigrafe/Inschrift
über Benjamin Franklinalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Selbst verfasste Grabinschrift
unbekannt Grabspruch

II. Fragen oder die Suche nach Übergängen (zurück zum Anfang)

Fragen oder die Suche nach Übergängen beschäftigt sich mit Versuchen durch die Formulierung eines Existenz unabhängigen Sinns dem Tod seinen Schrecken zu nehmen - Leben und Tod in eine harmonische Balance zu stellen. Wie begegnet der Lebende dem Tod? Tod als Vollzug des göttlichen Willens? Der Tod als Pforte zu einer anderen Form der Existenz? Tod als Ziel oder aber als lästiger Unfall?

Elias Canettialle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Wohin
Albert Camusalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Die Pest
Tibetanisches Totenbuch Des Todes Boten
Paulusalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Erster Brief an die Korinther
Martin Lutheralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Ein jeder selbst
Koranalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin 27. Sure
Simonides von Keosalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Vergeblich
Aus dem Shi-Kingalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Gebet an die Ahnen
Semonides v. Amorgosalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Mein Rat
Friedrich Schilleralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Nänie
Platoalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Phaidon
Fazil Hünsü Daglarcaalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Ode an die Wiedererstandenen
Eugene Ionescoalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Tagebuch
Joachim Ringelnatzalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Was dann?
William Shakespearealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Sonnet LXVI/LXVI.Sonett
Andreas Gryphius alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Menschliches Elende
Paul Verlainealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Chanson d’automne/Herbstlied
J. Wolfgang v. Goethealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Kaleidoskop
Elias Canettialle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Alles
Friedrich Hölderlinalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Hyperion

III. Fragen oder die Suche nach Lebenswegen (zurück zum Anfang)

Fragen oder die Suche nach Lebenswegen stellt das vorherige Kapitel in gewisser Weise vom Kopf auf die Füsse. In verschiedenen Facetten ranken sich die hier versammelten Texte um den Versuch, dem Tod keinen anderen Sinn, als dem des Lebens zu geben. Leben ist nur Leben, weil es auch den Tod beinhaltet. Der Lebende ist auch ein Sterbender, er lernt zu leben, indem er zu sterben lernt. Wie entwickelt und verändert sich Welt- und Lebenserfahrung im Bewusstsein des Sterbenmüssens? Was bleibt vom Leben im Sterben ohne die Hoffnung auf eine jenseitige Existenz?

Bertold Brechtalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Inschrift auf einem nicht abgeholten Grabstein
Friedrich Hölderlinalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Lebenslauf
William Shakespearealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Sonnet XI/XI. Sonett
Erich Kästneralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Ein alter Mann geht vorüber
Theodor Fontanealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Ausgang
J. Wolfgang v. Goethealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Kleiner Ring
Andreas Gryphiusalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin An sich selbst
Joachim Ringelnatzalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Versöhnung
Theodor Fontanealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
Pierre de Ronsardalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin De l’élection de son sepulchre/Wie ich mir mein Grab wünsche
J. Wolfgang v. Goethealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Hermann und Dorothea
Matthias Claudiusalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Der Mensch
G. Ephraim Lessingalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Das Gleichnis von den drei Ringen
Aus dem Shintoismus Gebet an die Ahnen
Friedrich Hölderlinalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Hälfte des Lebens
H. Christian Andersenalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Der alte Grabstein

IV. Gesungene Erinnerungen (zurück zum Anfang)

Gesungene Erinnerungen feiern die Toten in ihrer emotionalen Präsenz im Gedächtnis der Lebenden. In gleichnishafter Weise formulieren die hier versammelten Texte Hinterlassenschaften. Wobei die Perspektive zwischen Verlassenen und Hinterlassenden wechselt. Vielleicht geht es auch um Liebe zwischen Lebenden und Toten, wenn man das so formulieren mag.

Paul Celanalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Psalm
Yaha Kemal Beyatlialle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Der Tod der Weisen
Bertold Brechtalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Ballade in der Stunde der Entmutigung
William Shakespearealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Sonnet LXXXI/LXXXI. Sonett
C. Ferdinand Meyeralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Schillers Bestattung
Carl Zuckmayeralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Totenlied für Klabund
Hermann Hessealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Nachruf
Ossip Mandelstamalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Gruss
Reiner Kunzealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Zuflucht noch hinter der Zuflucht
Rhan Veli Kanikalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Grabinschrift
Ida Lampalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Requiem

V. Kurzweil ist des Toten Wanderschaft (zurück zum Anfang)

Im Kapitel Kurzweil ist des Toten Wanderschaft versammeln sich Texte, welche die Pforten zwischen Leben und Tod umschreiben. Während die gesungenen Erinnerungen den Tod im Leben betonen, auf der Verbindung zwischen den Lebenden und den Toten bestehen, geht es hier um ‘Loslassen’. Die Trennung ist vollzogen und wird als notwendige Konsequenz akzeptiert.

Novalisalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Trost
Friedrich Hebbelalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Am vierten Sonntag nach Ostern
J. Wolfgang v. Goethealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Wandrers Nachtlied
J. Wolfgang v. Goethealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Wege
Hit Sitki Tarancialle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Nach dem Tod
Alfred Döblinalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Manas
Jean Cocteaualle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Vom Tod
Rainer Maria Rilkealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Herbst
Friedrich Hölderlinalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Stammbuchblatt für einen Unbekannten
Wang Weialle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Gegangen
Melih Cevdet Andayalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Brief von einem toten Freund

VI. Sprechend verstummen (zurück zum Anfang)

Sprechend verstummen nun Texte um den unversöhnlichen, den grausamen Tod. Es sind Klagen und Beschwörungen, die im Halse stecken bleiben. Mord, als unfassbare, ungerechte Form des Todes, die Menschen anderen Menschen zufügen.

Paul Celanalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Stehen im Schatten
Bertold Brechtalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Ich beginne zu sprechen vom Tod
Else Lasker-Schüleralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Mein Sterbelied
Yuan Zhenalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Elegie (II)
Hermann Hessealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Klage
Ingeborg Bachmannalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Lieder von einer Insel
W.H. Audenalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Klage/Stoppt jede Uhr
Rose Ausländeralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Der Brunnen
Paul Celanalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Todesfuge

VII. Schattenwelten (zurück zum Anfang)

In Schattenwelten sprechen die Toten zu den Lebenden. Sie sind noch nicht fertig mit dieser Welt, mit ihrer vergangenen Existenz. Und manche der Lebenden antworten, aber ohne die Sprache der Toten zu verstehen, naturgemäss. Ein Kapitel über mannigfache Missverständnisse.

Afrikanisches Märchen Laeja und Lingeo
Thomas Bernhardalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Anruf
Charles Baudelairealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin La mort des artistes/Der Tod der Künstler
L. S. Boethius v. Romalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Grabinschrift auf seine erste Frau, Helpes
Bakchylides v. Keosalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Pleuro
Hermann Hessealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Traurigkeit
François Villonalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin L’épitaphe Villon/Ballade von den Gehenkten
Paul Celanalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Dein
Else Lasker-Schüleralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Klein Sterbelied
Persisches Märchen Der Engel des Todes

VIII. Kreuzwege oder die Suche nach dem gültigen Wort (zurück zum Anfang)

In Kreuzwege oder die Suche nach dem gültigen Wort schliesst sich der Kreis. Die Suche nach dem gültigen Wort bleibt Suche, auch wenn sie die Entfaltung von Menschlichkeit impliziert. Sie weiss, jede Versöhnung bleibt eine vorläufige, auch wenn sie des Wortes bedarf, und muss schon morgen neu erstritten werden.

Ossip Mandelstamalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin In Weite
Theognis v. Megaraalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Wahrheit
Cesare Pavesealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Der Tod wird kommen
Jean Améryalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Hand an sich legen
Friedrich Schilleralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Hoffnung
Li Boalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin "Ewige Sehnsucht" (I)
William Shakespearealle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Sonnet LXXII/LXXII. Sonett
Bertold Brechtalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Lobgesang nach: Befiehl du deine Wege
Friedrich Schilleralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Breite und Tiefe
Andreas Gryphiusalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Am Ende
Matthias Claudiusalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Wir pflügen und wir streuen
Elio Filippo Accroccaalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Anche i alberi un tempo erano croci/
Auch die Bäume waren einmal Kreuze
Robert Desnosalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin L’épitaphe/Epitaph
J. Gottfried Herderalle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Ein Traum ist unser Leben
Afrikanisches Märchen Kallondji erweckt Tote
Rose Ausländeralle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Das Wort vom Tod

 

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Literaturhinweise (zurück zum Anfang)

Philippe Ariès,alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Studien zur Geschichte des Todes im Abendland;
  München 1976;(Kulturhistorisches Standardwerk)
Elisabeth Bronfen (Hrsg.),alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Die schöne Leiche – Weibliche Todesbilder in der
  Moderne; München, 1992; (Anthologie mit Texten von
  den Gebr. Grimm bis Arthur Schnitzler)
Norbert Elias,alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Über die Einsamkeit der Sterbenden; Frankfurt/M,
  1984;(Philosophisch literarischer Essay)
Paul Ludwig Landsberg,alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Die Erfahrung des Todes; Frankfurt/M, 1973;
  (Philosophischer Essay über christliche
  Todeserfahrungen. Landsberg emigrierte 1933, von der
  Gestapo in Frankreich verhaftet, wurde Landsberg im
  KZ Oranienburg ermordet.)
Peter Noll,alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Diktate über Sterben und Tod; Zürich, 1983;
  (Ein Tagebuch über das Sterben)
Gerhard Schmied,alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Sterben und Trauern in der modernen
  Gesellschaft; Leverkusen, 1985;
  (Eine gut lesbare soziologische Studie)
Federike Waller (Hrsg.),alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Alles ist nur Übergang, Lyrik und Prosa über
  Sterben und Tod; Tübingen, 1997; (z.Z die einzige
  Anthologie in Buchform zum Thema)
Harald Weinrich,alle Bücher dieses Autors/ dieser Autorin Lethe – Kunst und Kritik des Vergessens;
  München, 1997

Quellenhinweis (zurück zum Anfang)

Perlen der Weltliteratur: Gedichte, Lieder, Märchen und andere Prosa
Herausgegeben von Emmanuel Bohn Vorwort des Autors, (www.hall-of-fame.de).